Was bedeutet das Leben in der Insolvenz?

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Leben in der Insolvenz? Bei einem unerträglich hohen Schuldenberg führt der Weg oft in die Insolvenz. Viele Schuldner fürchten sich dennoch, genau diesen Schritt zu gehen. Dabei besteht ein akuter Handlungsbedarf, sobald die Belastungen durch Kosten jeden Monat höher sind als die eigenen Einkünfte. Suchen Sie sich eine Schuldnerberatung bei einer der vorhandenen Schuldnerberatungsstellen oder einen Rechtsanwalt, um die nächsten Schritte zu besprechen. Doch was bringt das Leben in der Insolvenz eigentlich mit sich?

Hilfe suchen und helfen lassen

Viele Schuldner sind kaum noch Herr der Lage, fürchten sich vor gelben Briefen und legen ihre Gläubigerpost einfach nur zur Seite. Um das Leben endlich wieder in den Griff zu bekommen, müssen Sie sich helfen lassen. Die Termine bei einer Schuldnerberatung sind rar und werden nur mit einer langen Wartezeit vergeben. In einer Kanzlei zahlen Sie zwar einen Beratungsbetrag, kommen jedoch ebenso kompetente Unterstützung. Bei einer Verbraucherinsolvenz muss zunächst ein Einigungsversuch mit den Gläubigern stattfinden. Erst bei einem gescheiterten Vergleich, können Sie die Insolvenz anmelden. Das Scheitern müssen Sie sich von einer entsprechenden Stelle bestätigen lassen. Danach wird der Insolvenzantrag beim zuständigen Amtsgericht gestellt. Ihnen bleibt in diesem Verfahren ein bestimmtes Existenzminimum. Überschüssige Beträge werden an ihre Insolvenzgläubiger ausgezahlt.

 

Erhebliche Einschränkungen gefordert?

Die Angst vor der Insolvenz ist meist in den Einschränkungen begründet. Allerdings ist das Ziel dieser Einschränkungen auch die Restschuldbefreiung nach maximal sechs Jahren Wohlverhaltensphase. Wichtig hierbei: Sie müssen immer Kontakt zu Ihrem Insolvenzverwalter halten und ihn stets über Änderungen in den Finanz- und Lebensverhältnissen informieren. Außerdem wird Ihr Gehaltskonto für die Zeit der Insolvenz gepfändet, damit sämtliche Sparbeträge direkt an die Gläubiger weitergereicht werden können.

 

Mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zu vielen anderen Themen finden Sie auf der Homepage der Kanzlei Schmidt.

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