Privatinsolvenz vermeiden – geht das?

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Eine Privatinsolvenz ist ab einer gewissen Höhe an Schulden unvermeidbar. Dennoch graut es vielen Schuldner, diesen Weg zu gehen. Ungewissheit und Angst begleiten diese Schritte sowie die Suche nach einer anderen Möglichkeit oder Perspektive. Es gibt oftmals nur einen Weg fernab der Privatinsolvenz : außergerichtlicher Schuldenvergleich.

Schuldenfrei in einem festen Zeitraum

Mit einem außergerichtlichen Schuldenvergleich lässt sich in vielen Fällen eine Privatinsolvenzvermeidung durchführen. Somit verbessern Sie Ihre Situation auch ohne Insolvenzverfahren oder Restschuldbefreiung. Über einen klar definierten Zeitraum hinweg werden Sie schuldenfrei sein. Im Zentrum steht der Vergleich mit dem Insolvenzgläubiger. Wir kennen die notwendigen Schritte und gehen diesen Weg gemeinsam mit Ihnen in eine sichere Schuldenfreiheit.

 

Schritt für Schritt Privatinsolvenz vermeiden

 

  1. Gläubigerliste erstellen

 

Fertigen Sie eine Liste aller aktuellen Forderungen und den Gläubigern an. Oftmals muss eine exakte Schuldensumme erst ermittelt werden. Hierfür ist der Gläubigerkontakt sehr wichtig.

 

  1. Vergleichsangebot aufstellen

Der Vergleich muss exakt zu Ihren persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse passen. Entweder gibt es eine Einmalzahlung an die Gläubiger oder eine Ratenzahlung in gewisser Höhe. Dabei müssen die Raten so festgelegt sein, dass sie auch sicher bedient werden können.

 

  1. Vergleich verhandeln

Zunächst muss mit den Gläubigern ein Kosten- und Zinsstop ausgehandelt werden. Danach ist das Vergleichsangebot vorzuschlagen. Viele Gläubiger werden nicht auf ihre Forderungen verzichten wollen. Mit den richtigen Argumenten ist dennoch ein Vergleich mit einer Quote von 30 Prozent möglich. Das bedeutet, die Gläubiger verzichten auf 70 Prozent der Forderung.

 

Mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zu vielen anderen Themen finden Sie auf der Homepage der Kanzlei Schmidt.

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