Insolvenzsituation in Deutschland

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Firmen in finanzieller Notlage bleibt oft nur der Weg in die Insolvenz. Doch auch die Privatinsolvenz ist für viele Schuldner eine Möglichkeit für einen Neubeginn geworden. In beiden Bereichen haben die Insolventen seit Beginn des 21. Jahrhunderts in Deutschland stark zugenommen. Seither halten sich die Zahlen der Insolvenzsituation in Deutschland auf einem hohen Stand.

2009 zählt beispielsweise als wahres Krisenjahr. Hier erreichen die Insolvenzen einen Höchststand, der sich seitdem wieder etwas abgesenkt hat. Im Jahr 2013 gab es in Deutschland etwa 100.000 Privatinsolvenzen. Aktuell befinden sich die Betroffenen noch in der Wohlverhaltensphase und hoffen auf eine Restschuldbefreiung. Ebenso sind etwa 27.000 Unternehmen in die Insolvenz gegangen. Nur ein Bruchteil davon konnte eine Betriebsfortführung erfolgreich durchführen. Ein Großteil wurde einfach zerschlagen.

 

Wirkung der aktuellen Insolvenzgesetze

 

Seit Juli 2014 hat sich das Insolvenzrecht erneut geändert. Hier haben Schuldner nun die Möglichkeit, auch in drei oder fünf Jahren die Restschuldbefreiung zu gelangen. Experten sind sich noch unschlüssig, ob diese Voraussetzungen die Zahlen der Insolvenzen noch weiter in die Höhe treiben. Schließlich haben die Schuldner eine schnellere Chance auf einen Neuanfang. Da die Voraussetzungen jedoch relativ hoch liegen und finanzielle Mittel für die verkürzten verfahren benötigt werden, werden nicht viele Schuldner die neuen Verfahren nutzen können. Vollkommen ohne Insolvenz lässt sich eine Schuldensituation über einen Vergleich lösen.

 

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