Die Wege in die Privatinsolvenz

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Eine Privatinsolvenz ebnet den Ausweg aus einer finanziellen Notlage. Sind die Ausgaben deutlich höher als die Einnahmen, so können sich Schuldner kaum aus dieser Situation selbst befreien. Scheitert ein Vergleich mit den Gläubigern, bleiben oft nur die Wege in die Privatinsolvenz. Doch wie sieht dieser Weg aus und was gibt es zu beachten?

Ernsthafte Folgen rechtzeitig erkennen

 

Die Folgen einer Überschuldung bekommen Sie relativ schnell zu spüren. Nachdem die Bank den Dispokredit auf den Girokonto gekündigt hat, können auch die Kontokarten gesperrt werden. Auch die Ratenzahlungen für ein Darlehen oder Kredit sind dann gefährdet. Wer den Kredit nicht mehr bedienen kann, bekommt diesen gekündigt. Somit bleibt Ihnen keine Chance mehr, den Kredit zurückzuzahlen. Die Bank gehört dann ebenso zu den Gläubigern. Hier müssen Sie mit der Verwertung von hinterlegten Sicherheiten rechnen. Wenn beispielsweise ein KFZ-Brief bei der Bank hinterlegt wurde, so verkauft das Institut den Wagen. Auch Bürgschaftsgeber bekommen eine Aufforderung zur Zahlungen und Ihr Eigentum kann zwangsversteigert werden.

 

Hilfe ist der nächste Schritt

 

Als Schuldner müssen Sie Ihre Notsituation erkennen und sich rechtzeitig Hilfe suchen. Ein Termin bei der Schuldnerberatung oder in einer erfahrenen Kanzlei kann weiterhelfen. Während die Schuldnerberatung oft eine lange Wartezeit aufweist, kostet die Beratung in der Kanzlei Geld. Dafür ist die Kanzlei meist auf eine Insolvenz spezialisiert und berät sie umfassend und genau. Auch unser Team in den Büros in Eislingen, Leonberg, Stuttgart und Tübingen hilft Ihnen gern in dieser Notsituation weiter unter 0711 – 205 263 849. Wichtig ist hier, dass Sie alle Unterlagen verfügbar haben. Heben Sie sämtliche Gläubigerpost auf und bringen Sie diese zum Termin mit. Bevor ein Antrag auf Privatinsolvenz gestellt werden kann, muss eine außergerichtliche Einigung erwirkt werden. Erst wenn dieser Versuch scheitert, ist der Weg in die Privatinsolvenz möglich.

 

Mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zu vielen anderen Themen finden Sie auf der Homepage der Kanzlei Schmidt.

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