Schlechtes Forderungsmanagement kann zur Insolvenz führen – ein Thema, das jeden Unternehmer, Selbständigen und Freiberufler interessieren muss

Lesezeit: 2 Minuten

Verspätete Zahlungseingänge und lange Zahlungskonditionen von mehr als 30 Tagen können ein Liquiditätsproblem in Unternehmen bedeuten. Das schlechte Forderungsmanagement ist einer der häufigsten Gründe für vorübergehende Krisen in Unternehmen. Im schlimmsten Fall endet ein schlechtes Forderungsmanagement in einer Insolvenz. Das muss nicht sein!

Forderungsmanagement effektiv gestalten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten für ein effektives Forderungsmanagement. Einige Punkte lassen sich sofort umsetzen, für andere benötigen Sie etwas mehr Vorbereitung. Zu Beginn stellen Sie das aktuelle Forderungsmanagement auf den Prüfstand und behalten es zu jeder Zeit im Auge. Es ist ein zu großes Risiko für kleine und mittelständische Unternehmen, Forderungsausfälle durch verspätete Zahlungen in Kauf zu nehmen. Langfristig bedeutet dieses Verhalten ein Engpass in der Liquidität und schlimmstenfalls die Insolvenz. Die einfachste Lösung ist deshalb ein effektives Forderungsmanagement, das mit einer zügigen Rechnungsstellung beginnt. Eine regelmäßige und schnelle Rechnungsstellung sicher die Liquidität. Demnach sollten die Rechnungen sofort nach einem erledigten Auftrag gestellt werden. Es kann ernsthafte finanzielle Probleme mit sich bringen, die Rechnungen nur einmal im Monat zu stellen. Ein steter Zahlungseingang sorgt für gedeckte Konten, wenn Ihr Unternehmen selbst Zahlungen leisten muss.

 

Skonto und Zahlungsziel

Ein weiterer Vorteil ist die Skontogewährung. Hierbei erhalten die Kunden durch eine Vergünstigung einen besonderen Anreiz zur schnellen Zahlung. Wie viel Skonto Sie gewähren, bleibt Ihnen überlassen. Allerdings sollte der Skontobetrag eine gewisse Einsparung mit sich bringen und direkt auf der Rechnung zu sehen sein. So müssen Ihre Kunden den Betrag nicht erst ausrechnen. Ebenso kritisch sind lange Zahlungsziele, die oft eine Insolvenz hervorrufen können. Sind die Zahlungsziele kurz gesteckt, können Sie mit einem regelmäßigen Zahlungseingang rechnen. Daneben spielt ein effektives Mahnwesen eine große Rolle. Alles zusammen ergibt eine gute Voraussetzung, die Insolvenz nicht zu riskieren. Behalten Sie ein Auge auf Ihre Forderungen.

 

 

Mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zu vielen anderen Themen finden Sie auf der Homepage der Kanzlei Schmidt.

Für hilfreiche Videos zu anderen Fragestellungen klicken Sie hier.

 

Finden Sie diesen Beitrag nützlich? Nützlich Nicht nützlich 0 von 0 Personen finden diesen Beitrag nützlich.