Was tun bei Steuerschulden?

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Bei Steuerschulden wartet das Finanzamt nicht lang und reagiert mit einer Kontopfändung oder anderen Vollstreckungsmaßnahmen. Um aus dieser misslichen Situation wieder zu entkommen, gibt es einige Schritte zu beachten. Nehmen Sie dafür umgehend Kontakt mit Ihrem Finanzamt auf und bitten und einen persönlichen Gesprächstermin.

Viele Schuldner haben Angst und Respekt vor dem Finanzamt. Immerhin handelt es sich um eine staatliche Einrichtung. Führen Sie sich vor Augen, dass auch hier nur Menschen arbeiten, mit denen man reden kann. Im Falle hoher Steuerschulden ist eine Ratenzahlungsvereinbarung möglich. Dafür muss das Finanzamt gleichzeitig die Vollstreckung aussetzen und die bestehende Kontopfändung aufheben. Bieten Sie jedoch nicht gleich alle Reserven für die Ratenzahlung an. Zunächst geben Sie 50 Prozent von dem, was ihnen im Monat übrig bleibt. Ist das Finanzamt damit nicht zufrieden, kann der Betrag immer noch erhöht werden.

 

Finanzämter stimmen zu

Die Praxis zeigt, dass die Finanzämter in der Regel einer solchen Vereinbarung zur Ratenzahlung zustimmen. Anders sieht es bei strafrechtlichen Gründen aus. Hier kann die Vereinbarung noch abgelehnt werden. Kommen Sie mit den 50 Prozent sehr gut zurecht, können Sie die Rate nochmals erhöhen. Der Rest des Geldes kann gespart werden, um möglicherweise eine Einmalzahlung zur Schuldenbefreiung an das Finanzamt zu leisten. Im Gegenzug bitten Sie das Finanzamt jedoch um die Aufhebung der gepfändeten Konten und bieten den verfügbaren Betrag an. Das Finanzamt wird sich immer für das Geld entscheiden, um den Verwaltungsaufwand möglichst gering zu halten. Reagieren Sie auf das Finanzamt nicht, kann schnell ein Insolvenzantrag durch das Amt gestellt werden. Auch Sozialversicherungsträger handeln oft in diesem Sinne, wenn keine Zahlungen eingehen.

 

 

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