GmbH Insolvenz = Strafverfahren?

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Die Insolvenzakte geht bei einer GmbH oder Ltd. AG automatisch an die Staatsanwaltschaft. Aus diesem Grund folgt bei der Insolvenz einer dieser Gesellschaften auch gleichzeitig ein Strafverfahren gegen den Geschäftsführer.

Mehr zum Ablauf

 

Mit dem Antrag gibt es auch ein Insolvenzgutachten. Der Staatsanwalt muss nun prüfen, ob der Geschäftsführer den Antrag noch rechtzeitig gestellt hat. Der komplette Vorgang wird untersucht, um weitere Delikte im Bankrott zu prüfen. Geschäftsführer sind mit ihrem Unternehmen in der Pflicht, einen Insolvenzantrag zu stellen. Dies tritt bei Zahlungsunfähigkeit oder drohender Zahlungsunfähigkeit ein. Im nächsten Schritt werden die Träger der Sozialversicherungen angeschrieben. Hier erkundigt sich der Staatsanwalt nach Rückständen bei den Anteilen der Arbeitnehmer. Liegen hier noch Rückstände vor, kann ein Strafverfahren folgen.

 

Strafverfahren abwenden

 

Der Geschäftsführer sollte sich in diesem Sinne gegen die Vorwürfe des Staatsanwaltes wehren. Tun Sie das nicht, werden Sie katalogartig und besonders hart bestraft. Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft rühren oft in Richtung Insolvenzverschleppung. In vielen Fällen sind diese Vorwürfe jedoch haltlos und können mit einem guten Anwalt für Insolvenzrecht widerlegt werden. Oftmals übernehmen die Staatsanwälte nur den Inhalt des jeweiligen Insolvenzgutachtens. Sie machen sich kaum die Mühe und ermitteln den Sachverhalt selbst. Bringt dann dieses Vorgehen vor Gericht vor, hält es keiner Überprüfung stand. Eine geschickte Verteidigung hilft Ihnen, das Strafverfahren abzuwenden.

 

 

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