Was tun bei Versagungsgründen?

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Was tun bei Versagungsgründen? Bei Versagungsgründen gibt es verschiedene Wege der Einigung. Schließlich soll die Insolvenz durchgeführt werden, damit Sie die Restschuldbefreiung bekommen. Wir prüfen gern Ihre Versagungsgründe und bieten Ihnen eine Alternative an.

Wichtig: Vorher handeln

 

Befürchten Sie bereits Versagungsgründe, so sollten Sie schnell und vor allem vor dem Insolvenzantrag handeln. Es ist wichtig, dass die Richter die Versagungsgründe gar nicht erst prüfen müssen und dass die Insolvenz ohne Probleme durchgeführt werden kann. Eine Möglichkeit ist die Einigung mit den betreffenden Gläubigern. Wichtig ist hierbei, eine Einigung außerhalb des Insolvenzverfahrens zu erzielen. Mit einer einfachen Ratenzahlung nehmen Sie den Gläubiger erst gar nicht in den Insolvenzantrag mit auf. Beantragen Sie dann das Insolvenzverfahren, wenn der Gläubiger bezahlt ist.

 

Vergleich anstreben

 

Sie können auch dafür sorgen, dass das Verfahren nicht eröffnet wird. Einigen sich dafür mit den Gläubigern in einem freiwilligen Schuldenvergleich außerhalb des Gerichts und des Insolvenzverfahrens. Hier klären Sie auch, wie die Rückzahlung der Schulden letztlich erfolgt. Die wichtige Voraussetzung hierbei ist, dass die Gläubiger alle zustimmen müssen. Dies kann je nach Gläubigern entsprechend schwierig sein. Bieten Sie Ihren Gläubigern nicht nur die pfändbaren Beträge an, sondern gewähren Sie einen Teil des unpfändbaren Einkommens. So erkennen die Gläubiger den Willen und werden sich eher darauf einlassen. Er ist somit besser gestellt, als im Falle einer Insolvenz.

 

Schwierige Gläubiger, wie beispielsweise Behörden, werden auf einen solchen Vergleich nicht eingehen. Sie sind an die Abgabenordnung gebunden und bekommen gesetzlich nur die Ratenzahlung vorgeschrieben. Doch auch hier können Sie sich mit den Gläubigern einigen und die Schulden vor der Insolvenz zurückzahlen.

 

 

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