Insolvenzantrag: der richtige Zeitpunkt für Unternehmen – Was ist zu bedenken?

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Insolvenzantrag: der richtige Zeitpunkt für Unternehmen: Unternehmer haben im Gegensatz zu Privatpersonen eine wichtige Pflicht im Hinblick auf Zahlungsunfähigkeit: die Antragspflicht. Sie besteht grundsätzlich bei dem Geschäftsführer einer juristischen Person. Einzelunternehmer oder Freiberufler stehen nicht unter Antragspflicht. Dennoch stellt sich die Frage, wann der richtige Zeitpunkt für den Insolvenzantrag ist.

Privatpersonen und Einzelunternehmer können nach Belieben Insolvenz anmelden, müssen es aber nicht. Eine Alternative wäre beispielsweise, den Geschäftsbetrieb einfach einzustellen und das Gewerbe entsprechend beim Gewerbeamt und beim Finanzamt abzumelden. Für die meisten Einzelunternehmen und Freiberufler lohnt es sich, den Insolvenzantrag erst zu stellen, nachdem man nicht mehr selbstständig ist.

 

Vorteile für Sie

 

Soll beispielsweise eine neue Gesellschaft gegründet werden und Sie werden als GmbH-Geschäftsführer angestellt, so könnte ein Insolvenzverwalter darauf aufmerksam werden. Vor allem bei der Rechtsform einer Limited werden die Insolvenzverwalter neugierig oder wollen das Vorgehen verhindern. Gehen Sie als Privatperson in die Insolvenz, müssen Sie jedoch vorsichtig sein. Im Hinblick des neuen Unternehmens ist es besser, diesen Weg zu wählen und erst die alten Geschäfte einzustellen. Juristisch handelt es sich hier jedoch um eine Gratwanderung und muss genau begleitet werden.

 

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