Was ist ein Insolvenzplan nach dem Reformgesetz ESUG?

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Das Reformgesetz ESUG: Der Insolvenzplan wird in Zusammenhang mit dem Schutzschirm und der Eigenverwaltung gestellt. Er bietet für ein Unternehmen einige Sanierungsvorteile und lässt den Geschäftsführer in seiner Position. Durch diesen Plan wird das Verfahren auch als Insolvenzplanverfahren bezeichnet und hat die Sanierung des Unternehmens als Ziel.

Definition und Aufbau des Insolvenzplanes

 

Ein Insolvenzplan kann auch als großer Vertrag gesehen werden, in dem die Sanierung der Firma festgehalten wird. Darin enthalten ist meist ein Teilzahlungsvergleich, bei dem die Gläubiger mit einer Quote abgefunden und alle gleichberechtigt werden. Aus diesem Grund besteht der Insolvenzplan aus zwei Abschnitten:

 

  1. Sanierungskonzept:

In jedem Insolvenzplan gibt es ein Sanierungskonzept, wie es künftig mit dem Betrieb weitergehen soll. Darin enthalten ist beispielsweise die Veräußerung von Betriebsmitteln sowie die Entlassung von Mitarbeitern. Gleichzeitig muss der Punkt der Neuanschaffung besprochen werden. Orientiert sich das Unternehmen zur Sanierung beispielsweise neu, kann dies mit wichtigen Anschaffungen verbunden worden sein.

 

  1. Quotenplan:

Eine Insolvenz oder ein Insolvenzplan geht immer mit Forderungen verschiedener Gläubiger einher. Um das Unternehmen zu sanieren, müssen diese Gläubiger befriedigt werden. In welcher Höhe die Forderungen beglichen werden, legt eine Quote fest. Alle Gläubiger werden gleich behandelt und jeder bekommt den Betrag in Anlehnung an die Quote ausgezahlt.

 

Kann der Insolvenzplan scheitern?

 

Die Gläubiger entscheiden durch eine Abstimmung, ob der Insolvenzplan so in Kraft treten kann. Dabei reicht die einfache Mehrheit der anwesenden Gläubiger aus. Wer nicht anwesend ist, kann auch nicht mitbestimmen. Teilt man die Gläubiger geschickt in Gruppen ein, so können ungünstige oder widerspenstige Gläubiger einfach überstimmt werden.

 

 

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