Erfolg: So funktioniert der Schuldenvergleich

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So funktioniert der Schuldenvergleich: Der freiwillige Schuldenvergleich ist eine angenehme Alternative zur Insolvenz. Für den besten Erfolg muss der Vergleich jedoch gut vorbereitet und mit einem genauen Plan durchgeführt werden. So sollte man den Gläubigern einen Betrag über die Pfändungsgrenze hinaus anbieten, um sie vom Vergleich zu überzeugen. So gehen die Gläubiger finanziell deutlich besser aus der Situation hervor, als bei einem gerichtlichen Insolvenzverfahren.

Einmalzahlung oder Monatsraten?

Jedes Einkommen unterliegt bei einer Insolvenz den gesetzlich festgelegten Pfändungsgrenzen. Alles Geld über diese Grenzen hinaus würde monatlich an die Gläubiger gehen, bis das Insolvenzverfahren beendet ist. Um dieses Verfahren erfolgreich abzuweisen, sollten Sie sich vorher Gedanken über ihre finanzielle Situation machen. Wie viel Geld kann für die Einmalzahlung bereitgestellt werden oder welche Monatsraten sind möglich? Ein Vergleich kann entweder mit einer Einmalzahlung, den festgesetzten Monatsraten oder gar einer Kombination aus beidem durchgeführt werden. Wir prüfen gern mit Ihnen gemeinsam die finanzielle Situation. Je höher das Gebot ausfällt, desto eher werden die Gläubiger darauf eingehen. Daneben finden auch kleinere Summen aus dem pfändungsfreien Einkommen Beachtung bei den Gläubigern. Wichtig ist, dass die Gläubiger bei einem Vergleich immer bessergestellt sind.

 

Vergleich trotz Gehaltspfändung?

Oftmals zögern die Schuldner mit der Lösung ihrer Situation. Die Gehälter werden gepfändet oder die Gläubiger drücken eine Kontopfändung durch. Ein Schuldenvergleich ist auch bei derartigen Pfändungen möglich, da die Aussonderungsrechte der Gläubiger hier ebenfalls Beachtung finden. Dies kann zu einer komplizierten Situation führen, bei der wir Ihnen gern weiterhelfen. Wichtig ist, dass ein genauer Vertrag und Plan erarbeitet wird, wo nach dem Vergleich die Zahlungen hinfließen.

 

 

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