Wurde der Weltbild-Chef vom Insolvenzverwalter abgeschossen ?

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Unter der Überschrift „Gericht entmachtet Weltbild-Chef“ berichtete die Stuttgarter Zeitung am 20.02.2014 unter Berufung auf die Süddeutsche Zeitung vom 15.02.2014: Die entscheidende Phase im Kampf um die Zukunft für die insolvente Augsburger Verlagsgruppe Weltbild habe begonnen. In einem Eilbeschluss vom 15.02.2014 habe das Amtsgericht dem bisherigen Weltbild-Geschäftsführer Carel Halff die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis über das Unternehmen entzogen und auf den Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz entzogen. Ein Alptraum für jeden Unternehmer, wenn ihm während des Insolvenzverfahrens die Aufsicht und die Kontrolle über sein Lebenswerk von einem ihm vom Gericht vor die Nase gesetzten Insolvenzverwalter   entrissen wird. Sie sind Unternehmer und wissen nicht, wie Sie sich davor schützen können ? Wie kann eine solche Machtübernahme wie bei Weltbild vermieden werden ?

Die Anwaltskanzlei Schmidt (Kanzleistandorte Eislingen, Leonberg, Tübingen) zeigt Ihnen den richtigen Weg.

Die Beantwortung der Frage „Wurde der Weltbild-Chef vom Insolvenzverwalter abgeschossen“ lautet Nein. Geiwitz wurde durch das Gericht von einen schwachen zu einem starken Verwalter gemacht. Ein in einem Insolvenzverfahren nicht unüblicher Vorgang. Davor benötigte er zu allen Entscheidungen die Zustimmung des Weltbild Chefs, künftig entscheidet er allein über das Unternehmen.

Damit Ihnen als Unternehmer nicht das gleiche Schicksal widerfährt, wird von uns die wirtschaftliche Gesamtsituation des Unternehmers analysiert und ein Insolvenzstatus erstellt. Fällt das Ergebnis positiv aus, erstellen wir gemeinsam mit der Unternehmensleitung unter Berücksichtigung der insolvenzrechtlichen Besonderheiten einen Liquiditätsplan, wodurch ggf. Gründe für Liquiditätsengpässe erkannt und durch einfache Maßnahmen beseitigt werden können. Parallel dazu wird ein Sanierungskonzept mit einem Insolvenzscenario erarbeitet. Wir nehmen Kontakt zu Ihren Banken, Kunden und Lieferanten auf, befragen sie nach ihrer Opferbereitschaft und werden auf dieser Grundlage mit den Gläubigern Vergleichsvereinbarungen oder Ratenzahlungen aushandeln. Kommt es zu einer außergerichtlichen Einigung, so unterstützen wir Sie bei der Umsetzung des Sanierungskonzepts. Und wir werden auch dann eine Lösung finden, wenn nicht alle Gläubiger zustimmen.

 

Unsere Stärken

Wir haben in Sachen Unternehmensberatung viele Jahre Erfahrung und wissen, worauf es in dem Vorstadium der Insolvenzantragsstellung ankommt. Das reformierte Insolvenzrecht hat die Rechte des Unternehmers als Schuldner gestärkt. Über das Instrument der Eigenverwaltung bleibt er trotz der Kontrolle eines vom Gericht bestellten rechtlosen Sachwalters weiterhin der Chef im Unternehmen. Damit Sie dieses Ziel erreichen, brauchen Sie professionelle Unterstützung. In dieser Vorbereitungsphase unterstützen wir Sie bei den Gesprächen zu den Fragen der Zusammensetzung des Gläubigerausschusses und nach dem geeigneten Sachwalter. Wir können uns in Ihre Situation hineinversetzen! Deshalb werden wir die Gläubiger davon überzeugen, dem Antrag auf Eigenverwaltung zuzustimmen.

 

Der Nutzen für die Gläubiger ? 40 % weniger kostet das Eigenverwaltungsverfahren als das normale Insolvenzverfahren. Geld, das sonst der Insolvenzverwalter erhält und nicht zur Ausschüttung an die Gläubiger kommt !

 

 

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