Strafrechtliche Beratung

Schuldner und Unternehmen können im Rahmen des Insolvenzverfahrens viele Straftaten begehen. Im Bereich der Insolvenzkriminalität gehören die Bankrottdelikte zu den häufigsten Straftaten. Sie stehen mit der Durchführung des Verfahrens direkt in Verbindung und bringen Freiheitsstrafen oder Geldstrafen mit sich.

Ein Bankrottdelikt kann als Insolvenzstraftat nur vorliegen, wenn Sie als Schuldner in einer wirtschaftlichen Krise gehandelt haben, also bei Ihrem Unternehmen eine Überschuldung oder eine drohende oder bereits bestehende Zahlungsunfähigkeit vorlag und Sie nicht mehr in der Lage sind, alle Verbindlichkeiten zu erfüllen.

Häufig sind folgende Tatbestände:

  • Sie führen als Schuldner mit ihrer Handlung eine Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung des Unternehmens herbei oder versuchen es zumindest.
  • Sie schaffen während der Insolvenz oder der wirtschaftlichen Krise des Unternehmens Vermögensbestandteile beiseite oder verheimlichen oder zerstören alles, was eigentlich zur Insolvenzmasse gehört.
  • Sie betreiben mit Wertpapieren oder Waren Verlust- und Spekulationsgeschäfte, die einer ordnungsgemäßen Wirtschaft widersprechen.
  • Sie verbrauchen übermäßige Beträge durch unrentable Ausgaben, Wetten oder Spiele.
  • Sie tätigen Geschäfte unter einer unrentablen Kreditaufnahme.
    Sie täuschen Rechte Dritter vor oder erkennen diese an und schmälern dadurch die Vermögensmasse.
  • Sie beseitigen Bilanzen und Unterlagen pflichtwidrig, fälschen sie oder lassen sie komplett weg und haben damit keine Übersicht mehr über den Vermögensstand.

Für weitere Informationen zur Insolvenzkriminalität kontaktieren Sie uns bitte oder lesen in unserem kostenlosen Insolvenz-Blog weiter: „Was sind Bankrottdelikte?“.