In Deutschland dürfen alle Privatpersonen unabhängig der Erwerbstätigkeit eine Privatinsolvenz anmelden. Ausführlichere Informationen finden Sie hier: http://www.sg-kanzlei.de/2014/06/697/
Nachdem alle Unterlagen dem Gericht vorliegen und ein außergerichtlicher Schuldenvergleich gescheitert ist, wird das Gericht Ihr Verfahren eröffnen. Mit dem Beschluss zur Eröffnung werden sämtliche Gläubiger öffentlich informiert. Sie müssen jetzt ihre Forderungen anmelden. Danach wählt das Gericht ein Insolvenzverwalter aus. Hier handelt es sich meist um einen Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin. Ausführlichere Informationen finden Sie hier: http://www.sg-kanzlei.de/2015/03/privatinsolvenz-wie-laeuft-das-verfahren-ab/
Unter entsprechenden Umständen kann ein Pfändungsschutzantrag gestellt werden. Benötigen Sie das Fahrzeug, um den Arbeitsplatz zu erreichen, ist das Fahrzeug unpfändbar. Ausführlichere Informationen finden Sie hier: http://www.sg-kanzlei.de/2014/05/jetzt-verliere-ich-auch-noch-mein-heiliges-blechle-muss-ich-meinen-pkw-hergeben/
Haustiere gelten nicht als Vermögen und fallen nicht mit in die Insolvenzmasse. Das bedeutet: Der Insolvenzverwalter darf das Haustier nicht verkaufen oder verwerten. Ausführlichere Informationen finden Sie hier: http://www.sg-kanzlei.de/2015/05/unterliegen-haustiere-dem-pfaendungsschutz/
Befinden sich wertvolle Gegenstände in Ihrer Wohnung, darf eine Sachpfändung durchgeführt werden. Dies trifft selbst dann zu, wenn Sie die Sachen als Eigentum einer dritten Person bezeichnen. Die Sachpfändung darf sich nicht auf alle Gegenstände im Haushalt beziehen. Darunter fallen beispielsweise sämtliche Kleidungsstücke, Küchengeräte, Betten und Wäsche. Voraussetzung ist, dass sie einer angemessenen Lebensführung entsprechen. Ausführlichere Informationen finden Sie hier: http://www.sg-kanzlei.de/2015/06/sachpfaendung-was-darf-gepfaendet-werden/
Sie müssen für die neuen Schulden geradestehen und können diese nicht mit der Restschuldbefreiung streichen. Schlimmer noch: Erfährt ein Gläubiger von den neuen Schulden, so kann er Ihnen die Restschuldbefreiung sogar versagen. Ausführlichere Informationen finden Sie hier: http://www.sg-kanzlei.de/2014/11/neue-schulden-der-insolvenz-passiert/
Ein Insolvenzverfahren ist kein Grund, eine Hochzeit lange aufzuschieben. Weder der Insolvenzverwalter noch die Gläubiger können gegen die Heirat etwas einwenden. Allerdings sollte der Insolvenzverwalter über die Hochzeit informiert werden. Ausführlichere Informationen finden Sie hier: http://www.sg-kanzlei.de/2015/10/darf-ich-trotz-insolvenz-heiraten/
Im Falle einer Zugewinngemeinschaft haben Gläubiger Zugriff auf die Gegenstände des Ehepartners. Darauf dürfen sich Gläubiger allerdings nur berufen, wenn die Ehe schon besteht oder immer noch besteht. Ausführlichere Informationen finden Sie hier: http://www.sg-kanzlei.de/2015/05/glaeubiger-zugriff-auf-gegenstaende-des-ehepartners/
Prinzipiell dürfen Sie in der Verbraucherinsolvenz so viel verdienen, wie sie möchten. Der pfändbare Teil des Einkommens geht an den Insolvenzverwalter (früher Treuhänder). Ausführlichere Informationen finden Sie hier http://www.sg-kanzlei.de/2014/07/wie-viel-darf-man-der-insolvenz-noch-verdienen/
Der Pfändungsschutz für die Altersvorsorge ist sowohl für Arbeitnehmer als auch für Selbstständige möglich. Jede Rente ist somit nur noch wie ein Arbeitseinkommen pfändbar. Damit dürfen die Gläubiger nicht mehr auf die Lebensversicherung uneingeschränkt zugreifen. Pfändbare Beträge gibt es nur, wenn diese gemäß der Pfändungstabelle überschritten werden. Ausführlichere Informationen finden Sie hier: http://www.sg-kanzlei.de/2015/06/pfaendungsschutz-fuer-die-altersvorsorge/
Überschlagen Sie einfach, wie viel Geld von Ihrem Einkommen für ein Insolvenzverfahren über die Jahre hinweg gepfändet werden würde. Ziehen Sie zusätzlich die Verfahrenskosten ab. Diesen Betrag muss der Insolvenzplan überbieten. Eine Pauschalisierung kann man hier nicht geben. Je mehr Geld verfügbar gemacht wird, desto besser. Allerdings sollten Sie auch hier die Verfahrenskosten mit einplanen. Insgesamt können 10.000 bis 20.000 Euro bereits ausreichen. Ausführlichere Informationen finden Sie hier: http://www.sg-kanzlei.de/2015/02/wie-viel-geld-benoetige-ich-fuer-einen-insolvenzplan-auch-verbraucher-koennen-sich-ueber-einen-insolvenzplan-entschulden/
Bei positiver Erledigung der Forderungen und bei der Rückzahlung sämtlicher Kredite und offenen Posten gibt es eine Löschung der Einträge nach drei Jahren. In der Praxis handelt es sich meist um das Ende des dritten Kalenderjahres. Alle negativen Einträge, die vorher noch Gegenstand des Insolvenzverfahrens waren, werden mit der Restschuldbefreiung aus der Schufa gestrichen. Ausführlichere Informationen finden Sie hier: http://www.sg-kanzlei.de/2014/07/schufa-eintrag-nach-der-insolvenz-loeschen/